ich bin veggie weil...

Paul McCartney (*1942, britischer Popmusiker; Mitglied der legendären Beatles): «Ich esse nichts, was ein Gesicht hat.»

 «Wenn Schlachthäuser Glaswände hätten, würden alle Menschen vegetarisch leben. Ich fühle mich einfach besser – für mich selbst und für die Tiere –, wenn ich weiß, daß ich nicht zu ihrem Leid beitrage.»

 

«Ich glaube an den friedlichen Protest, und keine Tiere zu essen ist ein solch gewaltfreier Protest.»

 

Für viele Menschen ist das Fleischessen etwas Selbstverständliches, etwas, worüber man sich kaum Gedanken macht. Wer aber einmal innehält und seine Ernährungsgewohnheiten hinterfragt, erkennt sehr bald, daß es keinen stichhaltigen Grund für den Konsum von Fleisch gibt, ja daß damit sogar viele Probleme und Nachteile verbunden sind.

 

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Veggie Girl Romina 2012

Die Zeiten, in denen vegetarische- und Bio-Ernährung noch negativ behaftet war, sind lange vorbei. Stattdessen wurde der Begriff Bio auch bei der jüngeren Generation immer wichtiger. Junge Familien setzen auf vegetarische Bio-Babykost, Bio-Gemüse und vieles mehr.

 

Doch warum Bio kaufen? Abgesehen vom besseren Geschmack, ist bei Bio beispielsweise auch der Einsatz von Antibiotika untersagt. Auch Gentechnik und Düngemittel sind bei Bio-Produkten nicht zulässig. Da Zusatzstoffe unter Verdacht stehen, Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten auszulösen, vermeidet man mit Naturkost diese Gefahr. Darüber hinaus tun Sie auch noch etwas für den Tierschutz: Massentierhaltung ist bei der Erzeugung von Bio-Produkten nicht zugelassen!

 

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Jährlich werden in den Industrienationen Unsummen in vielfacher Milliardenhöhe ausgegeben, um die gesundheitlichen Schäden der Bevölkerung zu behandeln – wobei immer neue Probleme hinzukommen. Die auffällige Gemeinsamkeit all dieser verschiedenen kranken Menschen ist ihre «normale» bürgerliche Kost.

 

Mittlerweile ist es längst erwiesen, daß viele körperliche Beschwerden und Krankheiten, vor allem die Zivilisationskrankheiten, in direktem Zusammenhang mit einer falschen Ernährungsweise stehen, insbesondere einer Ernährung mit zuviel Fleisch und Milchprodukten. Würde genausoviel Geld in die Aufklärung investiert wie in die nachträgliche Behandlung, die meistens nur eine Symptombekämpfung darstellt, dann wäre der Gesundheit der Bevölkerung zweifelsohne mehr gedient.

Während noch vor dreißig, vierzig Jahren der «Verzicht» auf Fleisch als etwas Exotisches oder sogar Anormales galt, nimmt die Anzahl der Vegetarier heute beständig zu, insbesondere unter den Jugendlichen. Früher waren es vor allem ethische und religiöse Gründe, die die Menschen bewegten, fleischlos zu leben, in jüngerer Zeit gewinnen auch die gesundheitlichen und ökologischen Gründe zunehmend an Bedeutung. Nach einer Berechnung des Vegetarierbundes Deutschlands (VEBU) werden in der Bundesrepublik im Durchschnitt jede Woche etwa 4000 Menschen zu Vegetariern. Um mit dieser Entwicklung mithalten zu können, bieten mittlerweile immer mehr nichtvegetarische Restaurants auch fleischlose Gerichte an, und die Anzahl der rein vegetarischen Restaurants nimmt konstant zu.

 

In Europa hat Deutschland die meisten Vegetarier (ca. 6,6 Millionen, d.h. rund 8% der Bevölkerung; bemerkenswert dabei: vier Fünftel der sich vegetarisch ernährenden Menschen sind Frauen), gefolgt von Italien (ca. 5,7 Mio., rund 10%), Großbritannien (ca. 3,6 Mio., rund 6%), Irland (6%), den Niederlanden (4,3%), Spanien (4%), Schweden, Österreich und der Schweiz (je 3-4%). In den USA leben schätzungsweise ebenfalls 3% der Bevölkerung vegetarisch (also rund 10 Mio. Menschen), und in Indien, dem «Mutterland des Vegetarismus», sind es etwa 300 Millionen Menschen (rund 30% der

Bevölkerung).

 

Man unterscheidet zwischen vier Arten von Vegetariern:

 

(1) Veganer: lassen in ihrer Ernährung sämtliche tierischen Produkte (Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Honig usw.) weg und lehnen in ihrer Lebensweise jegliche tierischen Erzeugnisse (Leder usw.) ab.

(2) Lakto-Vegetarier: essen kein Fleisch, keinen Fisch und keine Eier, jedoch Milchprodukte.

(3) Ovo-Vegetarier: essen kein Fleisch, keinen Fisch und keine Milchprodukte, jedoch Eier.

(4) Ovo-Lakto-Vegetarier: essen kein Fleisch und keinen Fisch, jedoch Milchprodukte und Eier.

 

 

 

 

Die Menschen unseres Kulturkreises könnten also allesamt problemlos vegetarisch oder vegan leben; es gibt keinen einzigen medizinischen oder ernährungswissenschaftlichen Grund, warum wir Fleisch essen müßten, wohl aber zahlreiche Gründe, warum wir unserer Gesundheit zuliebe darauf verzichten sollten.

 

Und die eigene Gesundheit ist beileibe nicht die einzige Verantwortung, die wir haben: Der zivilisierte Mensch ist heute aufgefordert, über seinen Tellerrand hinauszuschauen.

 

Camilla und Björn Muschinski auf der Internorga

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