PRIMA KLIMA

Wir handeln nachhaltig, aus der Region für die Region. Denn unsere Rohstoffe, Zutaten und Produkte stammen aus der Region Ostwestfalen-Lippe.

Je frischer saisonale Produkte verarbeitet werden, desto günstiger ist die Co2 Bilanz des Endproduktes.

 

Das bittere Tischlein deck dich.....

Jeder Mensch in Deutschland verursacht im Jahr ein Ausstoß von Treibhausgasen, der der Wirkung von 10-12 t Co2-Aquivalente entspricht. Doch nicht nur Strom, Wärme, Verkehr heizen unseren Planeten auf. Auch die Ernährung schlägt in der Gesamtrechnung mit fast 2 t zu Buche. In Ackerbau und Viehwirtschaft entstehen neben Co2 große Mengen der Klimagifte Methan und Lachgas. Für Äcker und Viehweiden werden außerdem in großem Stil Regenwälder und andere Ökosysteme zerstört.

 

Co2 Bilanz am Beispiel Käse

Um 1 KG Emmentaler herzustellen, werden 11 Liter Milch benötigt. Entsprechend kommen auf 1 KG Emmentaler alleine nur durch die Co2 Emission über die Atemluft der Kuh 1,95 Kg Co2. Werden weitere Emissionen zugerechnet, die bei der Produktion entstehen, ergeben sich bei 1Kg Käse rund 8,5 Kg Co2. Dazu kämen eigentlich weitere Co2 Belastungen durch Verpackung, Transport, Lagerung, Endsorgung. An diesem Beispiel allein sieht man die Verantwortung und komplexe Vernetzung unseres Konsums.

 

 

REGIONAL und GLOBAL

Natürlich kann man sich von der globalen Vernetzung nicht gänzlich abkoppeln. Dies ist auch garnicht notwendig. Entscheidend ist die Transparenz der verwendeten Rohstoffe und Produkte.

 

Bis zum Ende diesen Jahrhunderts muss es gelingen, das Fortschreiten der globalen Erwärmung auf maximal 2 weitere Plus-Grade Celsius zu beschränken. Andernfalls steht unserem Planeten ein -Zeitalter des Feuers- mit katastrophalen Auswirkungen auf Natur und Landwirtschaft bevor. Diese Prognose macht das Potsdam-Institut für Klimaforschung übereinstimmend mit dem Weltklimarat.

Klimawandel und Ernährung:

Die meisten Menschen denken beim Thema Klimawandel zunächst an Großindustrie und Verkehr. Das in Deutschland rund ein Fünftel der Treibhausgas-Emissionen auf das Konto der Ernährung geht, dürfte den wenigsten bekannt sein. Vom gesamten Kuchen der Treibhausgase in Deutschland entfallennämlich -je nach Quelle- 16 bis 20% auf die Ernährung. Die Ernährung bedingt in Deutschland fast ebenso viele klimaschädliche Gase wie der gesamte Straßenverkehr.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet das:

Pro Person verursachen die Deutschen im Jahr Co2 Emissionen von 10-12 t, was rund 30kg pro Tag entspricht. Von diesem tonnenschweren Betrag entfallen jährlich  2 t Co2, also pro Tag 5,5 kg, auf unsere Ernährung.

Pro Jahr konsumieren die Deutschen  im Durchschnitt rund 9 kg Rindfleisch und ca. 50 kg Fleisch vom Schwein und Geflügel pro Person. Die Empfehlung, zum Schutz des Klimas insgesamt den Fleischverzehr zu senken, ist somit nachvollziehbar und stimmt zudem sehr gut mit den Empfehlungen für ein gesundes Ernährungsverhalten überein. 

Zusammen essen, saisonal spart Energie:

Generell ist die Klimabilanz eines Lebensmittels umso besser, je weniger Verarbeitungsschritte notwendig sind. Das Beste, was wir hinsichtlich der Ernährung für das Klima tun können, ist möglichst wenig tierisches auf den Teller bringen.

Camilla und Björn Muschinski auf der Internorga

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